Das Gesundheitsbewusstsein fördern

Als zweitgrösste Arbeitgeberin in Uri legt die kantonale Verwaltung grossen Wert auf ein gesundes Arbeitsklima. Sie setzt dabei auf ein systematisches und pragmatisches Vorgehen.

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Die Palette der Berufe in der Verwaltung des Kantons Uri ist breit gefächert. Für die Einführung eines systematischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist dieser Umstand eine bedeutende Hürde. Mittels einer fundierten Standortbestimmung und professionellen Begleitung durch vivit wurde diese jedoch souverän gemeistert. Es gelang, für sehr unterschiedliche Berufsgruppen sinnvolle Gesundheitsangebote zu schaffen, die sich in ein übergeordnetes Konzept einfügen.

Weshalb hat sich die Kantonsverwaltung Uri entschieden, ein Gesundheitsmanagement einzuführen?
Der eigenen Gesundheit Sorge zu tragen ist in erster Linie Aufgabe jedes Mitarbeitenden selbst. Der Regierungsrat hat beschlossen, neben der Verankerung von gesundheitspolitischen Grundsätzen im Personalleitbild, seine Mitverantwortung mit der Einführung eines umfassenden und systematischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements wahrzunehmen. Ziele waren die Erreichung eines leistungsfördernden Betriebsklimas, bessere Arbeitsbedingungen und ein bewussteres Gesundheitsverhalten sowie die Reduzierung krankheitsbedingter Ausfälle.

Wie hat man es geschafft, dass das BGM den einzelnen Berufswelten gerecht wird?
Ein Jurist hat andere Ansprüche als eine Polizistin, ein Handwerker andere als eine Sekretärin. Eine klare Systematik ist deshalb unabdingbar. In einem ersten Schritt haben wir im Rahmen eines Workshops die Anliegen und Inputs der Führungskräfte aufgenommen und konnten sie somit direkt in das Projekt involvieren. Anschliessend wurden die Mitarbeitenden über das Vorgehen informiert. Mit einer Mitarbeiterbefragung brachten wir schliesslich die Wünsche und Bedürfnisse unseres Personals in Erfahrung.

BGM als Wunschkonzert?
Genau das soll es eben nicht sein. Wir haben die Ergebnisse aus der Befragung unter Einbezug der Mitarbeitenden sowie einer Fachperson von vivit interpretiert und daraus zielgruppenspezifische und bedürfnisorientierte Massnahmen für die einzelnen Berufsgruppen entwickelt. Diese werden etappenweise umgesetzt. Zudem wurde das Gesundheitsmanagement in den Führungsprozess integriert. Wir haben es hier also nicht mit einem Wunschkonzert zu tun. Vielmehr haben wir uns für ein schrittweises und pragmatisches Vorgehen entschieden. Ich bin überzeugt, dass wir so letztlich auch das Bewusstsein unserer Mitarbeitenden für ihre eigene Gesundheit nachhaltig fördern können.

Mitarbeitende im Bereich Bau und Sicherheit
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Aufgrund der verkehrspolitischen Lage des Kantons Uri und der daraus resultierenden Sicherheitsaufgaben ist knapp die Hälfte der Mitarbeitenden in handwerklich-technischen Funktionen und im Bereich Polizei tätig.

Fakten
Unternehmen

Kantonsverwaltung Uri, Altdorf

Anzahl Mitarbeitende 800
Dienstleistung vivit

Beratung und Begleitung Betriebliches Gesundheitsmanagement

Projektziel

Erreichung eines leistungsfördernden Betriebsklimas, Senkung der Absenzen, Förderung der Gesundheits-kompetenz der Mitarbeitenden